Altern: Äußere Realität, innere Wirklichkeiten: by Martin Teising (auth.), Prof. Dr. phil. Martin Teising

By Martin Teising (auth.), Prof. Dr. phil. Martin Teising (eds.)

Dr. Martin Teising ist Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie sowie Professor an der Fachhochschule in Frankfurt/Main.

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Mit Unterstützung der Robert Bosch Stiftung behandelte die Heidelberger Akademie das Thema „Alter und Altern“ in einer Reihe von drei wissenschaftlichen Kolloquien. Das erste zur umfassenden Frage „Was ist modify? “ fand 2006 statt, das zweite, das den Naturwissenschaften einschließlich der Medizin und den Technikwissenschaften gewidmet conflict, folgte 2009.

Investition I : Entscheidungen bei Sicherheit

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Wir wurden mutiger, uns auf die brisanten Fragen zuzubewegen, die zu Beginn einen alteren Gesprachspartner, den wir als Experten der damaligen Zeit befragten, zu dem Ausruf bewegt hatte: "Monchlein, Monchlein, Du gehst einen schweren Gang ( ... )" Auf-Bruche, LebensHiufe in Deutschland 59 5. Das Untersuchungskollektiv So waren die Voraussetzungen fur uns. Und daB sich entgegen aller Vorwarnungen so viele Menschen zum Gesprach bereit fanden, anreisten, auf eigene Kosten die angebotene Aufwandsentschadigung zurUckwiesen - aber auch wir reisten viel!

1m Umkreis der Schuldthematik stellt sich auch der Begriff des Opfers ein, den manche unserer Interviewpartner fUr sich in Anspruch nehmen. Sie sind im iibrigen iiberwiegend Mitglieder der Amnestiegeneration! Eine Parallelitiit innerhalb des deutschen Volkes analog zu dem, was das jiidische Yolk durch die Deutschen erlebt hat, und damit also eine analoge Tiiter-Opfer-Dynamik fUr Deutsche einzuriiumen, wie dies selbst von Judith Kestenberg zugestanden wird, ist eher problematisch und entbehrlich, um die Dynamik des damaligen Erlebens bei den Deutschen zu beschreiben.

Dies schloB die Unfahigkeit ein, mit den entwertenden Aggressionen der anderen angemessen urnzugehen, die in der NS-Zeit dazu beigetragen hat, daI3 die das Weibliche zutiefst verachtende Ideologie des Dritten Reiches sich behaupten konnte - anders als dann im Krieg, als mit zunehmender ZerstOrung die Stunde der Frauen zu schlagen begann. B. fragte immer wieder, warum ausgerechnet wir als Frauen diese Untersuchung machten. Er schlug uns vor, statt mit den Mitlaufem uns lieber mit der Psychodynamik der KZ-Aufseherinnen auseinanderzusetzen.

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